Was ist Forró?

 

 

Forró ist ein Tanz- und Musikstil aus dem Nordosten Brasiliens. Er vereint Einflüsse europäischer, afrikanischer und indigener Kulturen, wodurch eine lebensfrohe und vielfältige Musik entsteht. 

 

Die Grundinstrumente des traditionellen Forró (Forró Pé de Serra) sind „Sanfona“ (Akkordeon), „Zabumba“ (Basstrommel) und „Triângulo“ (Triangel).

 

In den 1950er Jahren machte ihn der Musiker Luiz Gonzaga in ganz Brasilien populär. 

 

1990 erlebte der Forró einen Boom, welcher von einer Studentenbewegung ausging - Daher auch der Name „Forró Universitário”.

 

Seit den letzten 10 Jahren entwickelt und verbreitet sich der Forró zunehmend in ganz Europa. 

Forró Festivals finden während des gesamten Jahres statt. 

 

Einer der Hauptunterscheidungsmerkmale des Forrós von anderen Gesellschaftstänzen ist, dass es sich hier nicht um einstudierte Choreografien handelt, bei denen man sich auf bestimmte Schrittreihenfolgen konzentrieren muss. Beim Forro steht das Miteinander und der Spaß im Vordergrund. Wettbewerbe gibt es daher in Europa nicht.

 

     Forró wird traditionell sehr eng getanzt. Durch die leicht erlernbaren Tanzschritte, die fließenden Bewegungen und die eingängigen Rhythmen, zieht Forró jeden schnell in seinen Bann. 

 

 

Jeder interpretiert Forró auf seine persönliche Art und Weise - diese Videos  zeigen,  wie vielfältig Musik und Tanz aussehen können.